Denken Sie in all Ihrem Alltags-Trott auch manchmal daran sich verwöhnen zu lassen?
Falls Sie dafür niemanden daheim haben, gehen Sie doch mal in einen Wellness-Tempel oder eine Massage-Praxis.
Jetzt kommt die Zeit wieder, in der wir unser Immunsystem kräftig stärken müssen, da man sich bei all dem Sonnenschein ganz leicht mal mit den Temperaturen verschätzt. Und wenn dann die regnerische Phase erst kommt, holt man sich ganz schnell eine Erkältung ein.
Massagen sind eine wohltuende Abwechslung vom Alltag und unterstützen den ganzen Körper.
Da eine Massage immer wohltuend und entspannend wirkt, kommt es im Körper zu einer Herabsetzung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortisol. Die Massage hat auf den gesamten Organismus eine immunsteigernde Wirkung.
Sie besitzt auch einen großen Wirkungsradius. Die Massage nimmt sowohl auf direktem Weg über die Haut, Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe großen Einfluss auf den Körper als auch auf indirektem Weg über reflektorische Effekte (Rezeptoren).
Störungen des Organsystems Haut führen oft zu Verklebungen von verschiedenen Gewebsarten, die zu Mangelerscheinungen und Durchblutungsstörungen des Gewebes führen können.
Eine Massage verbessert die Elastizität zwischen dem elastischen Gewebe der Haut, Muskulatur und dem unelastischem Gewebe des Bindegewebes. Durch die Massage wird eine vermehrte Enzymtätigkeit hervorgerufen. Dadurch werden narbige Verklebungen gelöst und die alte Verschiebbarkeit der Gewebsschichten wiederhergestellt. Die Verklebungen der Haut werden gelöst. Die Elastizität der Haut wird verbessert. Dieser Effekt ist durch keine Übungsbehandlung zu ersetzen.
Neben der Gesunderhaltung und Steigerung des Wohlbefindens gibt es viele Indikationen für eine Massage. Oft sind Massagen alleine oder auch als Begleittherapie angezeigt. Die Kombination mit anderen Techniken der Wärmebehandlung oder Anwendungen mit Wasser oder Duftaromen führen zu großen Erfolgen in der Therapie.
Mögliche Anwendungsbereiche wären z.B.:
- Verspannungen
- Schmerzsymptome
- Spannungskopfschmerz
- Verstopfungen
- Zur Rekonvaleszenz nach Frakturen oder Muskelrissen
- Durchblutungsförderung
- Entspannung
- Zur Regeneration
- Stress
- Hyperaktivität
- Depressionen, usw.
Sie sorgt unter anderem z.B. für:
- Steigerung der Lymphbildung und der Entschlackung
- Stoffwechselanregung
- Bessere Nährstoffversorgung
- Erhöhte Dehnungsfähigkeit
- Lösung von Verklebungen und Erhöhung der Gleitfähigkeit
Weitere Wirkungen sind die Freisetzung von Histamin, Serotonin und Endorphin
Leicht traumatische Veränderungen der Zellen bei einer Massage sind erwünscht und führen zu einer sofortigen Reaktion des Körpers.
Histamin wird ausgeschüttet. Histamin bewirkt eine erhöhte Durchlässigkeit der kleinen Blutgefäße und eine Durchblutungssteigerung. Kleine Blutgefäße, die sonst brach liegen, werden vom Körper wieder aktiviert.
Serotonin wirkt schmerzhemmend und hemmt die Weiterleitung von Schmerzimpulsen durch die Rezeptoren an das ZNS. Es wirkt antidepressiv, angstlösend und beruhigend.
Endorphin ist ein körpereigenes Opiat, das schmerzhemmend wirkt und bei Massagen vermehrt ausgeschüttet wird.
Die Verspannungen der Muskulatur können durch verschiedene Therapien gelöst werden
- Massage
- Wärmetherapie
- Bewegungstherapie
- Elektrotherapie
- Wassergymnastik und vieles mehr
In diesem Sinne wünschen ich Ihnen eine entspannende Zeit!
